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Karate Dojo Radolfzell e.V.

Karate im Dojo Radolfzell

ein paar Worte zur Einleitung

Das japanische Karate ist aufgesplittert in viele etablierte Stilrichtungen und weitere zahllose kleinere Stilarten. Viele Gruppen sind zu klein, um sich als eigener Stil durchzusetzen und zu organisieren.

Auf diese Situation hat man im Deutschen Karate Verband (DKV) reagiert. Toni Dietl hat als Bundestrainer und Vertreter des DKV eine Prüfungsordnung für ein "Stilrichtungsfreies Karate" entwickelt. Damit soll auch die Integration von kleinen Karategruppen erleichtert werden. Das "Stilrichtungsfreie Karate" kombiniert sehr klassisch-traditionelle Aspekte des Karate mit Aspekten des modernen Wettkampfkarate und der Selbstverteidigung. Es ist offen für Entwicklungen wie z.B. das "Sound-Karate" und beinhaltet auch Perspektiven für diejenigen Karatekas unter uns, die relativ spät mit dem Karate begonnen haben.

Unser Dojo hat sich, basierend auf dem traditionellen Shotokan, dieser offenen Stilrichtung angeschlossen. Ein bemerkenswerter Artikel unseres Dojo-Leiters, veröffentlicht in "Karate in Baden-Württemberg Mai/Juni 2003" und in "Karate" der Fachzeitschrift des DKV 4/2003, dazu unter diesem Link.

Über die rechte Navigationsleiste findet Ihr Informationen rund um das Karate, speziell die für Anfänger interessanten japanischen Fachbegriffe..

sportliche Erfolge

24.02.2007 Daniel Stepczynski

Daniel hat nach seinem Auslandsstudium das Training wieder aufgenommen. Auf Anhieb hat er nach langer Wettkampfpause den 3 Platz in Mannheim bei der Landesmeisterschaft in der Leistungsklasse -80 kg errreicht. Er hat sich damit gleichzeitig für die deutsche Meisterschaft qualifiziert.

15.03.2003

Daniel Stepczynski erreichte bei den Landesmeisterschaften in Breisach einen herrvoragenden dritten Platz im Kumite-Einzel der Herren -70 kg (Artikel Südkurier)

5.-6. April 2003

Deutsche Meisterschaften der Aktiven in Goch.
Kumite Einzel der Herrem -70Kg. Daniel Stepczynski erreicht den 7.-ten Platz

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Etikette

Das Grußzeremoniell entspricht den im Karate üblichen Formen. Es wird von jedem, der das Dojo betritt, durchgeführt (Shomen ni rei). Den Gruß im Stand (Ritsu rei) erweist man beim Betreten und Verlassen des Dojo. Auf diese Art grüßt man auch gegenüber dem Lehrer. Verwendung findet dieser Gruß auch zu Beginn und Ende von Partnerübungen (Otagai ni rei) und am Ende einer Kata.

Der Gruß im Knien (Seiza) findet zu Beginn und am Ende des Unterrichts statt. Die Schüler nehmen hierzu in einer Reihe Aufstellung. Nach Graduierung sortiert, d.h. vom höchsten Grad rechts, über die niedrigeren in der Mitte, bis zu den Anfängern ganz links.

Beim Niederknien achtet man auf eine korrekte Haltung und Ausrichtung. In der Regel gibt der Sensei das Kommando zum Beginn der traditionellen Meditation (Mokuso). Die Augen werden geschlossen. Mit dem Kommando Mokuso yame wird die Meditation beendet und man öffnet wieder die Augen.

Auf Zeichen des rechten Flügelmannes (Sensei ni rei) wird der Gruß im Knien (Za rei) erwiesen. Die Schüler erheben sich nachdem der Lehrer aufgestanden ist. Auch hier wird die Reihenfolge der Graduierung eingehalten, d.h. der Höchstgraduierte steht zuerst auf, dann folgen die anderen Schüler von rechts nach links.

Hat man während des Unterrichts (in einer Pause) eine Frage an den Lehrer, so macht man sich durch eine Verneigung (Ritsu rei) bemerkbar. Nach Beantwortung der Frage grüßt man ebenfalls (Oss).

Muß ein Schüler aussetzen oder das Training vorzeitig verlassen (was nicht vorkommen soll), holt er sich die Erlaubnis beim Lehrer.

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Hygiene

eigentlich selbstverständlich, dennoch ein paar Worte an dieser Stelle:

metallene Gegenstände im Training ablegen oder mit Pflaster / Tape überkleben (Ohrringe, Piercings, Ringe, etc.)
vor dem Training zumindest Gesicht, Hände und Füße waschen
saubere, kurzgeschnittene Finger- und Zehennägel sind selbstverständlich
Anzug lüften und öfters mal waschen
ein Knoblauchbrot vor dem Training findet auch nicht immer die volle Zustimmung des Trainingspartners ;-))
Mobiltelefone während des Trainings ausschalten.

etwas Respekt voreinander und gegenseitige Rücksichtnahme, dann sollte das alles kein Problem darstellen.